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17.02.-23.03.

Roadmovie

Musiktheater

KuZu-Kellertheater

Esther Becker nimmt uns mit auf den endlosen Highway und schafft eine besondere Aufbruchsstimmung, ein typisches Roadmovie-Feeling.

Behutsam schaut sie hinter die Fassade zweier Reisenden, gibt ihren Wünschen und Ängsten Raum. Es ist ein Stück über Abenteuerlust und Nostalgie, Freundschaft und Lebensschmerz.

Gekonnt zeichnen die beiden Schauspielerinnen Michelle Neise und Alexandra Specht die beiden Frauenfiguren, währen Felix Brosowsky den Abend mit hauseigener Country- und Western-Musik veredelt.

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To make a prairie it takes a clover and one bee,
One clover and a bee.
And revery.

The revery alone will do,
If bees are few.

Emily Dickinson


Eine verlassene Tankstelle – irgendwo im Nirgendwo. Zwei verlassene Frauen – Marie und Alex. Bei einer gemeinsamen Kräuterzigarette, die eigentlich das Rauchen abgewöhnen soll, lernen sich die beiden Gestrandeten kennen und beschließen, ihren Weg gemeinsam fortzuführen. Alex steigt in Maries Auto und die Fahrt ins Ungewisse kann beginnen - auf dem Highway immer gen Osten, immer weiter ...
Zusammen unterwegs sein, ein Stück Weg teilen. Reisen verbindet und lässt auch diese beiden verlorenen Seelen näher zusammenrücken. Marie, die ein gebrochenes Herz mit sich trägt, welches nun unerträglich viel schwerer ist als vorher, und Alex, die ihre Schwester vermisst, obwohl sie diese doch gar nicht kennt.
Sie drehen das kaputte Radio an und hören die Stimme eines längst verstorbenen Countrysängers, der geisterhaft auf der Langwelle gefangen blieb.


Esther Becker, geboren 1980 in Erlangen, studierte nach einem Masterstudiengang der Scenic Arts Practice in Bern zusätzlich Literarisches Schreiben in Biel sowie in Leipzig.
Für Ihre Stücke, die sich häufig an ein junges Publikum richten, erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie den Kathrin-Türks-Preis (2014) und den Berliner Kindertheaterpreis (2019) für Das Leben ist ein Wunschkonzert.
2021 erschien Ihr Debütroman Wie die Gorillas.
Esther Becker ist Mitglied der Theaterformation BigNotwendigkeit und lebt aktuell in Berlin.


Emily Dickinson, geboren am 10.12.1830 in Amherst, Massachusetts und ebendort am 15.05.1886 verstorben, gilt als eine bedeutende Dichterin der amerikanischen Literatur.

Obwohl Emily Dickinson fast ihr ganzes Leben in ihrem Haus verbrachte und mit Besuch meist durch eine geschlossene Tür hindurch sprach, ist ihr lyrisches Werk von enormer Weite geprägt.
Ihr begrenzter Erfahrungsradius schränkte ihr Schaffen nicht ein, sondern förderte es, denn sie war mittels ihrer Vorstellungskraft in der Lage, die kleine und überschaubare Welt, in der sie lebte, in eine Große zu verwandeln.

Nur sieben ihrer insgesamt 1775 Gedichte wurden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht. Erst nach ihrem Tod entdeckte man einen literarischen Schatz, der stilistisch vielfach die moderne Dichtung des 20. Jahrhunderts vorwegnahm.
Ihre vornehmlichen Themen waren Naturbetrachtungen, vor allem Beobachtungen kleiner Tiere, die Auseinandersetzung mit dem Tod, der Todeserwartung und der Transzendenz des Sterblichen, sowie die Liebe, zumeist in den Aspekten des Verlangens sowie des Verzichts.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten in der aktuellen Forschung Dickinsons sehnsuchtsvolle Liebesgedichte, die wohl einigen Indizien zufolge ihrer damaligen Nachbarin galten.


Komposition
Alexander Renner, Felix Brosowsky

Musiktexte
Emily Dickinson (1830-1886)

Eintrittspreise sowie Spieltermine und Beginnzeiten entnehmen Sie bitte unserem Webshop unter "Karten"
(Änderungen vorbehalten)

© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Musiktheater von Esther Becker
  • Regie:
    Alexander Renner
  • Es spielen:
    Michelle Neise, Alexandra Specht, Felix Brosowsky, ggf. Alexander Renner
  • Verlag:
    Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG

22.02.-02.03.

Salotto… per donne usate

Gastspiel-Komödie

Große Bühne

Das Teatro in cerca präsentiert in italienischer Sprache eine temporeiche Komödie mit leisem Ernst, vor allem aber so viel brechend-komischer Szenen, dass man vor Lachen den Verstand verlieren könnte!

- deutsche Übersetzung in Echtzeit projiziert -

Il Teatro in cerca presenta in lingua italiana una commedia dal ritmo incalzante, con una pacata serietà, ma soprattutto tante scene esilaranti da farvi perdere la testa dalle risate!

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Vier Frauen treffen – mehr oder weniger freiwillig – in einem Sanatorium für psychisch Kranke aufeinander:

Die Schauspielerin Adele, die unaufgefordert Stücke von Shakespeare neu schreibt und sich voller Lampenfieber regelmäßig einbildet, in einer Woche auf der Bühne stehen zu müssen.

Die gestresste Krimi-Autorin Eleonora, die wegen eines vermeintlichen Millionenvertrags mit einem renommierten Verlag unter stetigem Druck steht, ihre schriftstellerische Kunst unter Beweis zu stellen.

Die Möchtegern-Tänzerin Federica, die jegliche Nahrungsaufnahme verweigert und am liebsten sterben möchte.

Und Ornella, eine Dame mittleren Alters, die bei ausgeschaltetem TV-Gerät fernsieht, in einem nicht vorhandenen Pool Schwimmunterricht nehmen will und glaubt, in einem Ferienhotel untergebracht worden zu sein.

Sind diese Frauen außergewöhnlich verrückt?

Richtig deutlich heben sie sich eigentlich nicht von ihrem "normalen" Umfeld ab, das aus einem penetrant gut gelaunten Stationsarzt, einer neurotischen Professorin mit ihrer Assistentin und einem blumenhassenden Gärtner besteht...


Quattro donne si incontrano – più o meno volontariamente – in un sanatorio per malate di mente:

L'attrice Adele, che riscrive le opere di Shakespeare senza essere interpellata e, piena di paura del palcoscenico, immagina regolarmente di dover andare in scena tra una settimana.

La stressata scrittrice di romanzi gialli Eleonora, che è costantemente sotto pressione per dimostrare le sue capacità di scrittura a causa di un presunto contratto da un milione di euro con una rinomata casa editrice.

L'aspirante ballerina Federica, che si rifiuta di mangiare e preferirebbe morire.

E Ornella, una signora di media età, che guarda la televisione con il televisore spento, vuole prendere lezioni di nuoto in una piscina inesistente e crede di essere stata ospitata in un hotel per vacanze.

Queste donne sono eccezionalmente pazze?

In realtà non si distinguono tanto dal loro ambiente "normale", composto da un medico di reparto dall'umorismo penetrante, da una professoressa nevrotica con la sua assistente e da un giardiniere che odia i fiori...

Eintrittspreise sowie Spieltermine und Beginnzeiten entnehmen Sie bitte unserem Webshop unter "Karten"
(Änderungen vorbehalten)

  • Genre:
    Komödie von Aldo Lo Castro
  • Regie:
    Annika Semmler
  • Es spielen:
    Monica Baudracco-Kastner, Anna-Maria Bernar, Lisa Conrad, Sandra Ellena, Clara Astorino, Thomas Klopfer, Crescenzo Nucifero, Pedro Mazzarini, Mirjam Paradiso, Klara Rottenberger, Carmen Sanges
  • Foto:
    Teatro in cerca

07.03. - 13.04.

Kalender Girls

Komödie basierend auf dem Film "Calendar Girls"

Große Bühne

Für den Film „Calendar Girls“ aus dem Jahr 2003 schrieb Tim Firth das Drehbuch. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte wurde ein riesiger Erfolg und mehrfach ausgezeichnet. Firth entwickelte daraus im Jahr 2008 das Bühnenstück, 2017 feierte die Musical-Adaption „The Girls“ Premiere.

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Das Stück erzählt die umwerfend komische und gleichzeitig berührende Geschichte einer Gruppe von Frauen älteren Semesters, die sich in Yorkshire im Rahmen eines Frauenclubs regelmäßig treffen. Die etwas altmodischen Aktivitäten, denen sie dort nachgehen, wie Marmelade kochen oder Kalender herstellen, um sie für einen guten Zweck zu verkaufen, sind für die „Girls" nur Anlass, ihre Freundschaft zu pflegen, ihre Alltagssorgen zu vergessen und gegen die pedantische Clubvorsitzende Marie zu rebellieren.

Aber dann erkrankt Annies Mann John, den sie alle sehr mögen, an Leukämie und stirbt. Um ihm auf ihre bescheidene Art ein Denkmal zu setzen, möchten sie der Klinik, in der er gestorben ist, ein Sofa für die wartenden Angehörigen stiften, das John-Clarke-Gedächtnissofa.

Ihre Art, das Geld dafür zusammen zu bekommen, ist aber eher verwegen. Sie entmachten ihre Clubvorsitzende und unter der Führung von Chris und Annie, die die anderen überzeugen und überreden, stellen sie ein Kalender her, der keine Heimatansichten zeigt wie sonst, sondern die Clubmitglieder bei ihren normalen Tätigkeiten. Nur, dass sie nackt sind, oder, wie sie selbst sagen, „Akte".

Der Kalender wird ein Riesenerfolg. Die Medien greifen die Sache auf, die „Girls" werden für kurze Zeit zu Stars. Aber der Erfolg stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe, und sie müssen sich entscheiden, was sie wollen…


Der 1964 in Warrington, England, geborene Dramatiker, Drehbuchautor und Songwriter Tim Firth schrieb bereits in seiner Schulzeit und ist einer der bekanntesten und beliebtesten britischen Schreiber der Gegenwart.

Übrigens: Firth's aktuelles Musical „The Band“ – ein Stück zur Musik der Band „Take That“ – kam 2019 auch in den deutschsprachigen Raum und feierte in Berlin und München große Erfolge.

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© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Komödie basierend auf dem Film "Calendar Girls" von Tim Firth
  • Originaltitel:
    Calendar Girls
  • Regie:
    Cornelia Wagner
  • Es spielen:
    Ursula Bertelmann, Talia von Bezold / Daniela Wenzel, Christina von Golitschek / Sylvia Legner, Jürgen Hupp, Kerstin Lauterbach, Andreas Münzel, Dagmar Münzel, Sonja Schaff, Monika Schiefer, Petra Zakrzewski, t.b.c..
  • Bühnenfassung:
    Tim Firth
  • Übersetzung:
    Wolf Christian Schröder
  • Verlag:
    Jussenhoven & Fischer GmbH & Co. KG

28.03.-04.05.

Der Traum von der Wahrheit

Satirische Komödie

KuZu-Kellertheater

Zwei Menschen stehen außer Atem in luftiger Höhe auf dem Sims eines geöffneten Fensters vom 4. Stock. Wer den anderen gerade vor dem Abstürzen bewahrt, wird sich in dieser spannenden Mischung aus Satire, Komödie und Psychodrama mehrmals ändern...

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Andrew fühlt sich nicht gehört und nicht gesehen, denn er wird kaltschnäuzig abgewiesen, als er Thomas, einem vielbeschäftigten, arrogant wirkenden Manager seine Geschäftsidee vortragen will. Er möchte mit ihm über den „ungeheuren Mangel an Philosophie, an Einstellung, an Ethik in der Wirtschaft, in der Ökonomie, in der Geschäftsführung vieler Unternehmen …“ reden und das unbedingt ändern. Seine psychopathische Struktur lässt ihn die Abfuhr Thomas‘ persönlich nehmen und er sucht Thomas in dessen Büro erneut auf, um sich mit verschiedenen Bedrohungsszenarien endlich Gehör zu verschaffen. Thomas bleibt nichts anderes übrig, als klein beizugeben und zuzuhören … Andrew legt los und die beiden steigen in eine bizarre Auseinandersetzung ein, in der sich die Kräfteverhältnisse, auch im körperlichen Ringen miteinander, immer wieder verschieben. Am Ende liegt der Verdacht nahe, dass keiner der Beteiligten die realen Dinge unterscheiden und zuordnen kann…


Carsten Steuwer verfasste bereits mehrere Theaterstücke für das Theater Chambinzky. Die Auswahl reicht von Familienstücken wie „Eine Weihnachtsgeschichte“ oder „Oliver Twist“ nach Charles Dickens bis hin zu Psychogrammen wie dem Schauspiel „Eine unausweichliche Begegnung“. Sein neues Stück „Der Traum von der Freiheit“ ist eine spannende Mischung aus Psychodrama und satirischer Komödie.

Neben seiner Arbeit als Autor, unter anderem auch für das ZDF, ist Carsten Steuwer als Regisseur und als Schauspieler unterwegs. Am Theater Chambinzky ist er außerdem Künstlerischer Leiter Inklusion. An der Uni Osnabrück lehrt er außerdem Literatur und Schauspiel im Fachbereich Literaturwissenschaft. Dort schreibt er auch gerade seine Dissertation über eine bekannte Jugendbuchserie.

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© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Eine satirische Komödie von Carsten Steuwer
  • Regie:
    Carsten Steuwer
  • Es spielen:
    Miro Nieselt, Richard Baudach und Lara Herberich
  • Verlag:
    Deutscher Theaterverlag GmbH

18.04.-25.05.

Die Kehrseite der Medaille

Komödie

Große Bühne

Wer hätte nicht schonmal gerne gewusst, was im Kopf seines Gegenübers vor sich geht?
Diesen Einblick gewährt der französische Autor Florian Zeller in seiner fulminanten Erfolgskomödie um zwei Paare, mit einem virtuosen Kunstgriff: Er lässt sein Publikum nicht nur die höfliche Konversation der Protagonisten erleben, sondern auch deren heimliche Gedanken! Aus diesem Spannungsverhältnis zwischen Gesagtem und Gedachtem entsteht emotionaler Sprengstoff und jede Menge Witz – für einen ebenso hintergründigen wie höchst vergnüglichen Theaterabend.

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Patrick und Laurence haben sich getrennt! Ein Schock für ihre langjährigen Freunde Isabelle und Daniel. Und als ob das nicht genug wäre, hat Patrick auch gleich eine neue Freundin. Und als ob das nicht schon wirklich mehr als genug wäre, lädt Daniel die beiden in einem schwachen Moment auch noch zum Abendessen ein, damit man sich ganz "ungezwungen" kennenlernen kann. Isabelle, immerhin Laurence’ beste Freundin, ist erbost und wittert außerdem Gefahr. Was, wenn Daniel durch das frisch verliebte Paar ebenfalls auf dumme Gedanken kommt? Doch sie besinnt sich auf die altbewährte Methode "sei deinen Freunden nah, sei deinen Feinden noch näher" und stimmt dem Essen zu. Und tatsächlich ist Emma ein wenig zu jung, zu reizend und Patrick ein wenig zu glücklich, um das traute Eheglück von Isabelle und Daniel nicht doch gehörig ins Wanken zu bringen.
Aber jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten…

Florian Zeller, 1979 in Paris geboren, ist ein mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichneter Dramatiker und Regisseur. Er steht sowohl für französischen Esprit als auch intelligente Unterhaltung. Für die Verfilmung seines Stücks “Vater“ gewann er einen Oskar für die beste Drehbuch-Adaption. Mit der “Kehrseite der Medaille“ gelang ihm nach “Die Wahrheit“ ein erneuter Theater-Coup. Das brillant konstruierte Boulevardstück feiert Erfolge im In- und Ausland.

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© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Komödie von Florian Zeller
  • Originaltitel:
    L´envers du décor
  • Regie:
    Martina Esser
  • Es spielen:
    Thorsten Rock, Monique Marten, Wernher von Schrader und Silva Schreiner
  • Übersetzung:
    Annette und Paul Bäcker
  • Verlag:
    Theater-Verlag Desch GmbH

09.05.-15.06.

MATA HARI TODESSHOW

Krimi-Thriller

KuZu-Kellertheater

MATA HARI TODESSHOW entstand 2017 als Spin-Off bei den Recherchen zu dem dokumentarischen Theaterstück „Der letzte Tanz der Mata Hari“, das im gleichen Jahr im Theater am Neunerplatz aufgeführt wurde. Herausgekommen ist ein spannungsgeladener Krimi um Grenzen in der Kunst und über tragische Konsequenzen, die entstehen, wenn man diese Grenzen überschreitet. Eine nicht alltägliche Lovestory, eine Prise skurrilen Humors und düster-erotische Tanzchoreografien sind weitere Zutaten zu diesem beinahe klassischen Bühnenthriller um eine gefahrvolle Emanzipation.

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Der bekannte Regisseur Castoux will am Broadway Mata Haris letzte Tage inszenieren. Er findet in dem zwielichtigen Mafia-Boss John Horner einen Geldgeber und in einem von Horners Strip-Clubs seine Hauptdarstellerin Lydia. Die junge Frau erscheint Castoux wie die wiedergeborene Titelheldin, kein Wunder, kristallisieren sich doch während der Proben nach und nach immer mehr Parallelen zwischen Lydias Lebensgeschichte und der der legendären Tänzerin heraus. Leider gilt dies auch für Mata Haris Ende, die im ersten Weltkrieg als Doppelagentin erschossen wurde, denn Lydia gerät zwischen die Fronten eines erbitterten Kampfes zwischen FBI und Mafia und muss damit rechnen, dass der gespielte Tod auf der Bühne ihr echter sein wird...


Die Vorlage

Die Legenden um Mata Hari beginnen bereits mit ihrer Geburt. Mata Hari war keineswegs eine Prinzessin aus dem Süden Indiens, nein, sie stammte – weit weniger romantisch –  aus dem Süden der niederländischen Provinz Friesland. Geboren wurde Margaretha Gertrude Zelle, wie die exotische Tänzerin mit bürgerlichem Namen hieß, am 7. August 1876 in Leeuwarden, einer verschlafenen Kleinstadt mit 27000 Einwohnern.

1905 erlebte Margaretha Zelle ihren künstlerischen Durchbruch: Als „Mata Hari“ entblößte sie sich zu den Klängen orientalischer Weisen. Doch bereits einige Jahre später begann ihr Ruhm zu bröckeln. Der erste Weltkrieg beendete schließlich ihre Karriere.

Es wird wohl nie abschließend geklärt werden, inwieweit Mata Hari überhaupt in geheimdienstliche Tätigkeiten verwickelt war. Auf jeden Fall geriet sie ab 1916 ins Fadenkreuz der französischen Spionageabwehr, deren Leiter Georges Ladoux sie nach langer Beschattung am 13. Februar 1917 verhaften ließ. In einem aufsehenerregenden Prozess wurde sie am 25. Juli 1917 zum Tode verurteilt und drei Monate später, am 15. Oktober 1917, von einem Erschießungskommando hingerichtet.


Der Autor

Matthias Hahn wurde am 26.05.1960 geboren. Seine Theaterstücke, Dramatisierungen und Klassiker-Übertragungen werden im gesamten deutschen Sprachraum, manchmal aber auch in fernen Regionen wie Südfrankreich oder Westaustralien gespielt. Im Theater Chambinzky hat er bisher vier eigene Edgar-Wallace-Bearbeitungen inszeniert, zuletzt 2019 „Der Frosch mit der Peitsche“. Es folgten „Dr. Jekyll und Fräulein Hyde“ (2020) und „Christos' Himmelfahrt“ (2022).

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  • Genre:
    Krimi-Thriller von Matthias Hahn
  • Regie:
    Matthias Hahn und Mio Müller

30.05.-06.07.

Der nackte Wahnsinn

Eine Komödie über die Komödie

Große Bühne

Von hinten war es komischer als von vorne… - befand der Autor Michael Frayn, als er von der Seitenbühne aus die Aufführung eines seiner Stücke sah und schrieb darauf seine Kultkomödie – „Der nackte Wahnsinn“

„Wir konzentrieren uns auf die Türen und die Sardinen. Das ist Leben! Das ist Theater!“

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„Nackte Tatsachen“ – so heißt die Komödie, für die fieberhaft geprobt wird. Es ist kurz vor Mitternacht, die Generalprobe läuft. Die Nerven liegen blank.

Lloyd, der Regisseur ist am Verzweifeln und seine Schauspieler kämpfen sich durch ein Chaos an Alkohol, Sardinen, Türen und Kontaktlinsen. Eine leichte, anzügliche Boulevardkomödie sollte es werden, doch für das Ensemble wird es die Hölle auf Erden. Unauffindbare Requisiten und die Tücken der Bühnentechnik treffen auf Allüren und Affären, wild improvisierende Schauspieler bringen nicht nur Lloyd, sondern auch sich gegenseitig gehörig ins Schwitzen. Ein Alptraum für Theatermacher, wäre es Realität, ein Genuss für die Zuschauer, denn noch mehr Turbulenz, Irrwitz und Chaos – kurz: Noch mehr Theater geht nicht auf einer Bühne.


Zum Autor

1933 in einem Londoner Vorort geboren, studierte Michael Frayn Romanistik, Russisch und Philosophie.

Er war in den 50er und 60er Jahren als Reporter und Satiriker tätig. In den 70er Jahren begann er für Theater und Fernsehen zu schreiben und übersetzte Tschechow und Anouilh. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1982 mit der Farce „Der nachte Wahnsinn“ , einer raffiniert konstruierten Komödie, deren Gegenstand die Farce selbst ist.

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© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Komödie von Michael Frayn
  • Originaltitel:
    Noises Off
  • Regie:
    Monika Schiefer
  • Es spielen:
    Christina von Golitschek, Hubertus Grehn, Horst Fuchs, Monika Schiefer, Wolfgang Stenglin, Antonia Raaber, Ursula Bertelmann, t.b.c.
  • Übersetzung:
    Ursula Lynn
  • Verlag:
    Hartmann & Stauffacher GmbH

20.06.-20.07.

Dienstags bei Morrie

Tragikomödie

KuZu-Kellertheater

Mitchell Albom nimmt uns bei Dienstags bei Morrie mit auf eine mitreißende Auseinandersetzung mit dem Tod und der Leichtigkeit des Seins.

In diesem Zwei-Personen-Stück verhandeln die Schauspieler den Wert der Karriere neben dem der Leidenschaft, die ehrliche Begegnung neben dem jahrelangen Kontakt, die Ungläubigkeit gegenüber dem Tode neben dem leichtfüßigen Tanz des Lebens. Jazzklänge genauso wie gemütliches Schweigen, wie zarten Gesang und erstrahlende Heiterkeit werden diese Geschichte zum Leben erwecken.

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Es ist die wahre Geschichte des im Sterben liegenden Professors Morrie Schwartz und dessen ehemaligen Studenten Mitchell Albom, welcher der Autor des gleichnamigen Buches ist. Als der erfolgreiche Sportjournalist Mitch Albom Jahre nach seinem Abschluss mitbekommt, dass sein ehemals Lieblings-Soziologieprofessor Morrie Schwartz im Sterben liegt, nimmt er kurzerhand das nächste Flugzeug um ihn zu besuchen. Es ist ein Dienstag. Und so beginnt der letzte Kurs des an ALS erkrankten Professors. Sein einziger Student: Mitch. Wann? Jeden Dienstag. Es geht um die Freude an der Musik, um die Gewissheit des Todes, Vergebung, Gelassenheit und Tanz und die tiefe Verbundenheit zwischen Menschen.


Der Autor

Mitchell „Mitch“ David Albom (* 23. Mai 1958 in Trenton, New Jersey, USA) ist ein US-amerikanischer Autor, Sportjournalist für die Detroit Free Press, Radiomoderator und Fernsehkommentator.

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© Eine Theater Chambinzky Produktion 2024

  • Genre:
    Tragikomödie von Mitch Albom und Jeffrey Hatcher
  • Originaltitel:
    Mitch Albom's Tuesdays with Morrie
  • Regie:
    Hanna Franke
  • Übersetzung:
    Julia Malkowski und Florian Battermann
  • Verlag:
    Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH

Öffnungszeiten Theaterkasse

  • Wintersaison

    ab 19. September 2023

    täglich außer montags von 18-20 Uhr
    dienstags zusätzlich von 12-14 Uhr

    Abweichungen bspw. an Fasching, Weihnachten und Silvester möglich

  • Sommersaison

    ab 1. April 2024

    täglich außer montag und dienstag 18-20 Uhr

    Abweichungen während der Sommerpause

Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit und unkompliziert den Webshop nutzen.

Informationen

  • Reservierungsruf Theater:

    0931 - 5 12 12
    0931 - 5 12 62

  • Kartenfax:

    0931 - 5 77 73

  • Kartenreservierung:
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
  • Karten und Gutscheine Online:

Das Drucken von Online-Tickets ist nicht nötig. Diese können unserem Einlasspersonal gerne kontaktlos per Smartphone vorgezeigt werden.

Preise 2023 / 2024

  • Sonn- und werktags:

    Normalpreis 20,00 EUR
    Schüler / Studenten 16,00 EUR

  • Freitags und samstags:

    Normalpreis 21,00 EUR
    Schüler / Studenten 16,00 EUR

  • Donnerstags Aktionstag / Studitag:

    Normalpreis 19,00 EUR
    Schüler / Studenten 12,00 EUR

Gruppen (ab 14 Personen) erhalten gesonderten Nachlass!

Ermäßigte Kartenpreise gelten ausschließlich bei Vorlage des entsprechenden Ausweises für:

  • Schüler, Azubis, Studierende

  • Schwerbehinderte

  • Wehr- und Zivildienstleistende

  • Kinder bis 10 sowie bis 15 Jahre

  • Kolleginnen und Kollegen anderer Häuser gegen Vorlage eines Bühnenausweises (Steuerkarte)

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Alle Preise gelten nur für Eigenproduktionen. Für Gastspiele, an Weihnachten und Silvester sowie bei Sonderterminen und -veranstaltungen können die Preise abweichen!

Wir bitten um Verständnis, dass das Theater Chambinzky als gemeinnütziger Verein leider keine "Ehrenamtskarten" akzeptieren kann. 

Bitte beachten Sie, dass bei externen Vorverkaufsstellen (bspw. Touristikbüro Falkenhaus) ggf. zusätzliche Bearbeitungsgebühren anfallen, auf die wir selbst keinen Einfluss haben.

Theater­workshop `Spielraum´

Raus aus dem Alltag - rein in die Welt der unendlichen Spielräume!

Wollten Sie schon immer mal auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten?
Würden Sie gerne ausprobieren mal jemand anderes zu sein?

Entdecken Sie die unterschiedlichsten Wege einen Charakter oder eine Szene zu entwickeln!
Ausgewählte, aufeinander aufbauende Übungen bringen Sie ins Spiel. 

Dieser Workshop von und mit Martina Esser:

Martina Esser ist professionelle Schauspielerin, Spielleiterin und eine erfahrene Regisseurin u.a. an unserem Theater.

Die neuen Termine sind da!

  • Start des Theaterworkshops:

    Mai 2024

  • Einstiegswochenende:
    SA, 04.05. 11:00 bis 18:00 Uhr
    SO, 05.05. 12:00 bis 17:00 Uhr
  • Weiterführender Kurs:
    DI, 14.05. 18:30 bis 22:00 Uhr
    DI, 04.06. 18:30 bis 22:00 Uhr
    DI, 11.06. 18:30 bis 22:00 Uhr
    DI, 18.06. 18:30 bis 22:00 Uhr
    DI, 25.06. 18:30 bis 22:00 Uhr
    SA, 29.06. 11:00 bis 18:00 Uhr
    SO, 30.06. 12:00 bis 17:00 Uhr

Alle Termine in den Räumlichkeiten des Theater Chambinzky
Weitere Informationen unter 0162-4368829

Mehr über Martina Esser und die Workshops erfahren Sie auf der externen Website
www.martina-esser-spielraum.de

Chronik

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Bildergalerie

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