Hier ersehen Sie stets die ausführliche Informationen über unseren aktuellen Spielplan 2017 / 18


Schein oder nicht Schein
-Das etwas eigenartig Männliche-

La Berlue ou Le Masculin Singulier
von Bricaire & Lasaygues
Deutsch von Charles Regnier
Regie Gwendolyn von Ambesser

-im großen klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Der ehrgeizige Abgeordnete und alleinerziehende Vater Albert und sein Sohn Louis planen am selben Tag in den Stand der Ehe zu treten. Louis will eine reiche spanische Erbin und Albert seine langjährige Geliebte Mathilde, die Jugendfreundin seiner ersten Frau Marie-Louise, heiraten. Marie-Louise verschwand vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen und wurde nun offiziell für tot erklärt. Trotz ihrer Heiratspläne führen beide Herren ein Verhältnis mit dem schwedischen Aupairmädchen Jasmin – bei dem keiner der beiden vom anderen weiß -
  sorglos weiter.
Immer, wenn Louis mehr über seine Mutter und ihr plötzliches Verschwinden erfahren will, stößt er auf Ausflüchte und Schweigen. Seinem Vater scheint das Thema äußerst unangenehm zu sein und Mathilde, die Louis seit seiner Kindheit kennt, hat große Gedächtnislücken. Auch der plötzlich auftauchende diplomatische Unterhändler und Jugendfreund seines Vaters, Colonel Frank J. Harder - von dem Louis noch nie gehört hat -, weicht dem Thema aus, obwohl er Marie-Louise angeblich sehr gut gekannt haben will… Und der junge Mann ahnt nicht wie gut – besser als jeder andere Mensch – Harder seine Mutter kennt…
All das spornt Louis jedoch umso mehr an. Er will das Geheimnis um seine Mutter lüften - und schließlich findet er die Wahrheit heraus. Endlich hat er alles verstanden. Doch Schein und Nichtschein trügen: Louis glaubt nur, alles richtig verstanden zu haben...

ZU DEN AUTOREN:
Jean-Jacques Bricaire (1921 -2012) war 1948-69 Direktor und Generalsekretär des Théâtre de Paris und ab 1965 in der gleichen Funktion am Théâtre Marigny wo er 1980 Generaldirektor (bis 2000) wurde. Er schrieb alle seine Theaterstücke gemeinsam mit seinem Freund
Maurice Lasaygues. Er begann als Angestellter einer Theaterbibliothek, wurde dann Theater und Schauspieler-Agent und begann 1968 gemeinsam mit seinem Freund Bricaire sehr erfolgreiche Komödien zu schreiben. Übersetzt wurde das Stück von dem bekannten Schauspieler Charles Regnier (1914-2001)

ZUM STÜCK:
1984 war die sehr erfolgreiche Uraufführung dieser intelligenten Komödie in Paris und bereits im selben Jahr die nicht minder erfolgreiche deutsche Erstaufführung in Bonn. Das Thema ist originell und trotz seines eigentlich ernsten Hintergrunds (Transsexualismus) unbeschreiblich komisch -
  ohne die Figuren und ihre Gefühle je zu denunzieren.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr
im Mai 2017: 25. 26. 27. 28. 31.

im Juni 2017: 1. 2. 3. 4. 7. 8. 9. 10. 11. 14. 15. 16. 17. 18. 21. 22. 25. 30., sowie 1. Juli 2017


Sommertheater 2017

Der eingebildete Kranke
klassische Komödie von Molière
Regie Gwendolyn von Ambesser

-im großen klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Das Stück handelt von dem Hypochonder Argan, der sich nur einbildet krank zu sein. So zieht er diverse Ärzte zu Rate, die, da er sehr reich ist und sie gut bezahlt, die einzigen sind, die ihm seine eingebildete Krankheit abnehmen und ihn in dieser unterstützen. Brav befolgt er alle Anordnungen seines Arztes, dem dieser Umstand sehr gelegen kommt, denn er verschreibt Herrn Argan völlig überflüssige Behandlungen gegen überteuerte Rechnungen. Argan hingegen möchte, aus sehr eigennützigen Motiven, dass seine Tochter Angelique den frisch gebackenen Doktor der Medizin, Thomas Diafoirus, heiratet. Diese liebt jedoch Cléante.

Gemeinsam mit Argans Hausmädchen Toinette unternimmt Béralde, der Bruder des eingebildeten Kranken, mehrere Versuche, Argan von seiner Arzt-Besessenheit zu heilen. Schließlich überreden die beiden ihn, sich tot zu stellen, um dann herauszufinden, wer ihn denn nun wirklich liebt. Hierbei erkennt Argan die wahre Liebe seiner Tochter und die Geldgier seiner zweiten Frau, die nicht die leibliche Mutter Angeliques ist. Angelique steht es am Ende frei, zu heiraten, wen sie möchte – unter der Bedingung, dass ihr Zukünftiger ein Arzt ist oder wird. Anstatt Cléante zum Arzt zu machen, wie dieser vorschlägt, überredet Béralde den Hypochonder Argan dazu, selbst Arzt zu werden. Dazu wird sogleich eine Scheinzeremonie abgehalten, in der Argan, der das gespielte Aufnahmeritual in die Ärzteschaft für ernst hält, schwört, dem Tragen seines Doktorhutes würdig zu sein.

ZUM AUTOR:
Molière, eigentlich Jean Baptiste Poquelin (1622-1673), war ein französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker. Er studierte Jura, doch nach dem Examen zog es ihn unwiderstehlich zum Theater. Gemeinsam mit ein paar anderen Schauspielern gründete er 1643 eine Wandertheatergruppe. Knapp 10 Jahre später war er Direktor einer anderen Wandergruppe und brachte ab 1655 dort bereits auch eigene Werke zur Aufführung. Ab 1659 spielt die Truppe am Hofe von Paris. 1662 setzt König Ludwig XIV. ihm ein Jahresgehalt von 1000 Livres aus, das 1665 auf 6000 Livres erhöht wurde und Molières Ensemble zusätzlich den Titel „Troupe du roi“ (Truppe des Königs) führen durfte. Bis zu seinem Tod brachte er jedes Jahr ein neues Werk zur Uraufführung. Als letztes ein paar Tage vor seinem Tod „Der eingebildete Kranke“.

ZUM STÜCK:
In bitterer Ironie sollte „Der eingebildete Kranke“ Molières letztes Stück und die Titelfigur seine letzte Rolle bleiben. Bei der vierten Aufführung am 17. Februar 1673 erlitt er einen Schwächeanfall und starb wenig später in seiner nahe gelegenen Wohnung. Nur mühsam gelang es seiner Frau den Widerstand des Gemeindepfarrers zu brechen und über den König beim Erzbischof von Paris zu erreichen, dass eine halbwegs ehrbare Bestattung auf einem kirchlichen Friedhof genehmigt wurde.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr
im Juli 2017: 7. 8. 9. 12. 13. 14. 15. 16. 19. 20. 21. 22. 23. 26. 27. 28. 29. 30.
im August 2017: 2. 3. 4. 5. 6. 9. 10. 11. 12.


  Sommerpause vom 13. August bis einschl. 19. September 2017

In der Sommerpause entsteht unsere neue Homepage, sowie die Einführung des neuen Bilettix-Ticketsystem zunächst offline. Bald können Sie aber bei uns auch online buchen, online bezahlen und die Karten selbst ausdrucken


Ein brillanter Mord

(Stone Cold Murder)
Krimi von James Cawood
Deutsch von Anatol Preissler und Maria Harpner

Regie Gwendolyn von Ambesser

-im KuZu-Kellertheater-

ZUM INHALT:
Ein einsam gelegenes Landhotel im Lake District, ein dunkler, stimmungsvoller Salon, darin nur ein Mann und eine Frau, draußen tobt ein Schneesturm. Schnell wird klar, Olivia ist mit ihrem noch frisch angetrauten Ehemann Robert in die Einöde gezogen, um vor etwas zu fliehen. Oder vor jemandem? Was behaglich anfängt, bekommt rasch unangenehme Risse und wird zunehmend ungemütlicher. Stört zunächst nur ein mysteriöser Anruf die scheinbare Ruhe des Paares, mischen ein paar dunkle Geheimnisse aus Olivias Vergangenheit schon bald mehr Unbehagen hinzu. Da steht plötzlich ein sehr undurchsichtiger Mann vor der Tür, der sich angeblich verlaufen hat. Und die Geschichte gönnt Olivia kein Entkommen: Schon bald muss sie den Schrecken der Vergangenheit ins eiskalte Auge blicken ...

ZUM AUTOR:
James Cawood besuchte die Gordonstoun School, eines der führenden schottischen Privatinternate, und erlernte die Schauspielerei an der Bristol Old Vic Theatre School. Er hatte Engagements in Großbritannien, Europa und den USA, spielte experimentelles Theater in einer stillgelegten Londoner Kunstgalerie aber auch zahlreiche Klassiker. Er verfasste viele Einakter und Thriller. Seine Adaption der Geschichte von „Jekyll und Hyde“ tourte kürzlich durch Österreich und Italien. James Cawood lebt mit seiner Frau im Lake Distrikt in England. „Ein brillanter Mord“ schrieb James Cawood in Wien während er am dortigen „Vienna’s English Theatre“ in der Titelrolle von „Charley’s Aunt“ (Charleys Tante) gastierte. Folgerichtig wurde der Krimi 2011 auch an diesem Theater uraufgeführt; und läuft seitdem mit großem Erfolg in vielen Ländern Europas.

ZUM STÜCK:
Ein wunderbares Stück für alle Krimiliebhaber mit vier ziemlich doppelbödigen Figuren, das Schauspielern viel Futter und dem Publikum wohligen Schauer verspricht.

SPIELTERMINE im KuZu Kellertheater um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im September 2017: 29.30.
im Oktober 2017: 4.5.6.7.12.13.14.15.19.20.21.22.25.26.27.28.29.
im November 2017: 1.2.3.4.


Der O`Casey Abend 2x1
zwei Einakter von Seán O´Casey

Regie Martin Maria Eschenbach

- im großen klimatisierten Theatersaal –

Das Ende vom Anfang
(The end oft he Beginning 1937)
Einakter vor der Pause - Komödie von Seán O’Casey

ZUM INHALT:
Der Bauer Darry streitet mit seiner Frau Lizzie und behauptet frech, die Hausarbeit sei mit links zu erledigen, während er sich auf dem Feld und im Stall abrackern müsse. Kaum sind die Rollen getauscht, geht Lizzie mähen und Darry stürzt sich in die Abenteuer der Hausarbeit. Das Desaster beginnt und der Haushalt versinkt
  im Chaos – langsam, aber unaufhaltsam und tatkräftig befördert vom einfältigen, halbblinden Nachbarn der trotz Brille kaum seine eigenen Füße sieht.

ZUM STÜCK:
„Das Ende vom Anfang“ zählt zu den Slapstick-Klassikern  O´Casey´s und zeigt die Situationskomik des alltäglichen Haushaltswahnsinn.

Pause

Ein Pfund abheben
( A Pound of Demand 1930er)
Einakter nach der Pause - Komödie von Seán O´Casey

ZUM INHALT:
Der Arbeiter Sammy ist derart sternhagelvoll, dass er sich selbst mit der Hilfe seines ebenfalls angeheiterten Kumpels Jerry kaum noch auf den Beinen halten kann. Aber er weiß noch, was er möchte, als die beiden Saufkumpane das Postamts stürmen: „'n Pfund abheben", grölt er das Fräulein an und erhält das richtige Formular. Aber das Unterschreiben ist komplizierter als gedacht, und eine Dame mit Briefpapier macht den Beiden ihren Platz streitig. Das Fräulein verweigert die Auszahlung, die Polizei kommt, das Sparbuch wird eingezogen und für die beiden Freunde ist klar: das ist ein Skandal.

"Das Lachen ist eine fröhliche Erklärung des Menschen, dass das Leben lebenswert ist." (Seán O’Casey)

ZUM AUTOR:
Der irische Dramatiker Seán O’Casey wurde als John Casey am 30.März 1880 in Dublin geboren. Er war politischer Aktivist des irischen Freiheitskampfes und des Sozialismus. Seine Darstellungen des Lebens der Armen in Dublin und seine Anti-Kriegs-Dramen machten ihn zu einem bekannten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er starb am18.September 1964.
Seine sozial- und gesellschaftskritischen Theaterstücke wurden von 1923 bis 1927 ausnahmslos am Abbey Theatre in Dublin aufgeführt. O’Casey siedelt seine realistischen Stücke in den unteren sozialen Schichten der konfliktreichen Dubliner Arbeiter- und Kleinbürgerszene an. Charakteristisch für O’Caseys Dramen ist dabei vor allem seine Verbindung von realistischer Darstellung sozialer Probleme und Sachverhalte mit einer überhöhten Figurenzeichnung und Handlungsführung.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im September 2017: 29.30.
im Oktober 2017: 4.5.6.7.11.12.13.14.15.18.19.20.21.22.25.26.27.28.29.
im November 2017: 1.2.3.4.5.8.9.10.11.


Revanche
(Sleuth)

Komödie von Anthony Shaffer
Deutsch von Wolf Parr

Regie Frido Müller

-im KuZu-Kellertheater-

ZUM INHALT:
"Sie wollen also meine Frau heiraten?" - "Mit Ihrer Erlaubnis, natürlich!"

So höflich und korrekt - very british eben - verläuft zunächst die Konversation, als der erfolgreiche Krimischriftsteller Andrew Wyke den Geliebten seiner Frau Marguerite, Milo Tindle, zur Cocktailstunde in seinem alten Landhaus empfängt. Interessiert befragt Andrew seinen Nachfolger über dessen Lebensstandard - und es stellt sich heraus, dass der Leiter einer Reiseagentur denkbar knapp bei Kasse ist. Ist es Marguerite zuzumuten, von Cartier zu Woolworth zu wechseln und auf den jährlichen Winterurlaub auf Jamaika zu verzichten? Aber Andrew weiß Rat: Milo solle bei ihm einbrechen und aus dem Safe Juwelen stehlen. Während Andrew die Versicherungssumme kassiert, könne Milo den Schmuck schon an einen bereits organisierten Hehler verkaufen und so mit Marguerite sorgenfrei in Europa leben. Da Marguerites Liebhaber deren exquisiten Geschmack kennt, geht er auf Andrews Idee ein - und schon mischt dieser die Karten neu. Ein teuflisches Verwirrspiel beginnt…

ZUM AUTOR:
Anthony Joshua Shaffer (* 15. Mai 1926 in Liverpool, England; † 6. November 2001 in London, England) war ein britischer Dramaturg und Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch Drehbücher für Filme u.a. Hitchcocks Frenzy. Zudem war er Verfasser von einigen Theaterstücken, darunter Revanche (Sleuth), das 1971 mit dem Tony Award in der Kategorie Bestes Theaterstück ausgezeichnet und später mit Laurence Olivier und Michael Caine in den Hauptrollen verfilmt wurde.

ZUM STÜCK:
Das Stück spielt nicht nur ironisch mit den Klischees des britischen Kriminalromans, sondern verblüfft durch überraschende Dialoge und Entwicklungen immer wieder den Zuschauer.

SPIELTERMINE im KuZu Kellertheater um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im November 2017: 9.10.11.15.16.17.18.19.22.23.24.25.26.29.30.
im Dezember 2017: 1.2.3.6.7.8.9.13.14.15.16.17.20.21.22.26.


Weihnachten auf dem Balkon
(Noel au balcon)

Komödie von Gilles Dyrek
Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Regie Martina Esser

- im großen klimatisierten Theatersaal -

ZUM INHALT:
Zwei Pariser Familien an Heiligabend. Die Vorbereitungen für das große Fest sind in vollem Gange. Doch statt anheimelnder Ruhe und behaglichem Beisammensein entwickelt sich der Weihnachtsabend zum Albtraum der gutbürgerlichen Eintracht. Austragungsort - der heimische Balkon. Zwei Familien, 2 Balkone, das Schwiegermonster, schlechte Witze, ein falscher Arzt, ein richtiger Fleischer, Liebe auf den ersten Blick und schließlich ein Christkind bieten jede Menge Konfliktpotential und lassen die familiären Abgründe für den Zuschauer zu einem höchst amüsanten Spektakel kulminieren.

ZUM AUTOR:
Gilles Dyrek, 1966 in Paris geboren; ist ein gefragter Schauspieler, Regisseur und Autor an den Pariser Theatern sowie bei Film und Fernsehen. Seine Komödie „Venedig im Schnee“ wurde mit über 400 Aufführungen in Frankreich ein unglaublicher Erfolg und auch „Weihnachten auf dem Balkon“ steht in diesem Jahr auf vielen deutschen Spielplänen.

ZUM STÜCK:
6 Darsteller in 12 Rollen, die blitzschnell zwischen diesen hin- und herwechseln müssen, - das sind die Zutaten mit denen Dyrek einen fulminanten Theaterspaß für den Zuschauer zaubert. Gepaart mit witzigen Dialogen und rasanten Wechseln lässt die Komödie kaum Zeit zum Durchatmen. Auch Sie werden sich wiedererkennen!

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im November 2017: 16.17.18.19.22.23.24.25.26.29.30.
im Dezember 2017: 1.2.3.6.7.8.9.10.13.14.15.16.17.20.21.22.23.26.


Weihnachten im Zirkus Heini
von und mit Clown Heini

Musik, Geschichte und Texte: Jürgen Keidel

für große und kleine Kinder ab 3 Jahren

-im KuZu Kellertheater-

Fast hätte Clown Heini verpennt, und die Weihnachtshow verschlafen. Dabei muss er ja Plakate kleben, und alles vorbereiten. Doch plötzlich klingelt sein Ei-fohn....ein riesiges Paket steht für ihn bereit. Und dann kommt noch die Nachricht, dass die Vorstellung heute leider ausfällt.

Aber Clown Heini lässt die Kinder nicht im Stich: Er übernimmt alle Zirkusnummern.

Heini als Zauberer, als stärkster Mann der Welt, als eleganter Dressurreiter, und auch noch als Schlangenbeschwörer. Aber wo soll Heini ein komplettes Zirkusorchester hernehmen?

Kann das klappen ? Glaubt mir: Es wird klappen !!!! Und es wird für Alle ein großer Spaß !

Ein Clownheinitheaterzirkusmanegenweihnachtsmusikalzaubergrimassenstück !

geeignet für Kinder von 3-10 Jahren, und auch für Eltern, Omas und Opas!

-Dauer 60 Minuten-

Spieltermine an allen Adventssonntagen als 11 Uhr Matinée
im Dezember: 3.10.17.24.


Weihnachtsgeschichten
mit unseren „schwarzen“ Engeln

im KuZu-Kellertheater

Ab und zu erkennen Theaterzuschauer in der Stadt Schauspieler, die ihnen auf der Bühne gefallen haben. Die Regisseure werden allerdings nur selten erkannt, da sie diese höchstens mal beim Premierenapplaus zu Gesicht bekommen.

Ansonsten führen die Regisseure (im Theaterjargon, wegen ihrer zu den Premieren meist dunklen Kleidung, auch gern „die Schwarzen“ genannt) ein fast lautloses und nach außen unauffälliges Dasein.

Doch an diesem Abend müssen die „Schwarzen“ Farbe bekennen. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit unsere „Strippenzieher/innen“ hinter den Kulissen“ einmal selbst kennenzulernen.

Die Regisseurinnen und Regisseure des Theater Chambinzky stellen sich kurz vor und präsentieren selbst ausgewählte weihnachtliche Geschichten. Lyrisch, satirisch, bitterbös und/oder komisch.

SPIELTERMIN im KuZu Kellertheater
nur am Samstag 23.12.2017 um 20 Uhr


Silvesterdoppelpremiere 2017

Das Geheimnis der drei Tenöre
Komödie von Ken Ludwig

Regie Gwendolyn von Ambesser

-im großen, klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Paris in den 1930er Jahren: Ein Auftritt dreier Startenöre soll im Olympiastadium stattfinden. Während das Publikum sich bereits auf den Weg zur Veranstaltungsstätte macht, gibt es einen zweiten, für diesen Abend wesentlichen Schauplatz: Eine Hotel-Suite mit drei Tenören, zwei Ehefrauen und drei "Liebschaften"... Der Produzent der Aufführung ist guter Dinge, Doch da hat er die Rechnung ohne den amourösen italienischen Superstar Tito Merelli und seine heißblütige Ehefrau Maria gemacht. Zwar sind es nur noch ein paar Stunden bis zur großen Premiere, doch loderndes Temperament, folgenschwere Verwechslungen, dramatische Eifersuchtsanfälle und stürmische Bettgeschichten sorgen dafür, dass keiner weiß, ob das Konzert pünktlich beginnen und reibungslos ablaufen kann und die Redewendung "the show must go on" eine ganz neue Bedeutung bekommt.

ZUM AUTOR:
Ken Ludwig (*1950), US-amerikanischer Bühnenautor und Theaterleiter aus York, Pennsylvania, studierte zunächst Musik. Nach einer vorausgegangenen Karriere als Jurist schreibt Ludwig seit dem Jahr 1989 hauptberuflich Bühnenstücke. Zu seinen Werken gehören Librettis für Musicals und
 Komödien wie u.a. „Cyrano in Buffalo“ und sein erfolgreichstes Werk  "Otello darf nicht platzen“.

ZUM STÜCK:
„Das Geheimnis der drei Tenöre“ ist eine Fortsetzung der weltweit sensationell erfolgreichen Komödie „Otello darf nicht platzen“, in der vier der wichtigsten Personen des ersten Teils erneut auftreten. Wieder entpuppt sich Ken Ludwig als Meister der rasanten Verwechslungskomödie – voller Komik, überraschenden Wendungen, mit liebevoll-ironischem Blick auf die Irrungen und Wirrungen des Opernbetriebes.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr (außer Silvester)
am 31. Dezember 2017 um 18 und um 21 Uhr
im Januar 2018: 3.4.5.6.7.10.11.12.13.14.17.18.21.24.25.26.27.28.31.
im Februar 2018: 1.2.3.4.7.8.9


Silvesterdoppelpremiere 2017

Die bengalische Rolle
Komödie von Herbert Rosendorfer

Regie Matthias Hahn

-im KuZu Kellertheater-

ZUM INHALT:
Das Stück spielt in einer Etagenwohnung, in der das Ehepaar Musil ein als Familienbetrieb getarntes Bordell eingerichtet hat. Das einzige, was die Ehe der Musils nach 25 Jahren noch vereint, ist die anstehende Prüfung durch die Gewerbeaufsicht. Unglücklicherweise riskiert ausgerechnet in der Nacht vor diesem wichtigen Termin ein Stammkunde, ein ebenso bekannter wie übergewichtiger Politiker die körperlich gewagte „Bengalische Rolle“ und verknotet sich mitten im Akt unlösbar mit „Stopsi“, einer der „Angestellten“ der Musils. Als am nächsten Morgen die Musils die delikate Angelegenheit entdecken, ist guter Rat teuer. Nichts scheint den fatalen Knoten lösen zu können, Nachbarn klingeln, Kunden treffen ein, und die Stunde der Gewerbeprüfung rückt näher und näher…

DER AUTOR:
Der Jurist Herbert Rosendorfer, am 19.02.1934 in Bozen geboren, verdiente seinen Lebensunterhalt lange Zeit als Amtsrichter in München. Neben Romanen und Erzählungen, Fernsehspielen und historischen Werken, schrieb er auch zahlreiche Theaterstücke. Nach seiner Pensionierung lebte er von 1997 an wieder in Südtirol. Er starb am 20.09.2012 im Alter von 78 Jahren in Bozen.

DAS STÜCK:
Eine turbulente Komödie? Eine bissig-böse Satire? Ein mörderischer Politthriller? „Die Bengalische Rolle“ (1977) war die Ursache für einen handfesten Skandal, da mit dem nie genannten dickleibigen Politiker, der sich in die „Bengalische Rolle“ verknotet hat, der damalige bayerische Ministerpräsident gemeint sein könnte, auch wenn Rosendorfer das nie bestätigt hat.

SPIELTERMINE im KuZu Kellertheater um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr (außer Silvester)
am 31. Dezember 2017 um 18 und um 21 Uhr
im Januar 2018: 3.4.5.6.7.10.11.12.13.17.18.19.20.21.24.25.26.27.28.31.
im Februar 2018: 1.2.3.


Teatro in cerca

Gastspiel -in italienischer Sprache-

Programm siehe: www.teatro-in-cerca.com

-im großen klimatisierten Theatersaal-

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im Februar 2018: 15.16.17.18.21.22.23.24.



Würzburger Tuntenball 2018

HURRA wieder im Chambinzky!!!

nur am Faschingssamstag 10.2.2018 ab 20 Uhr

mit DJ Flori, Moderation: aus Frau Schulz wird Herr Schulz aus Frankfurt

Die legendäre Kostümfete mit Prämierung (1. Preis 300 € und viele weitere Preise)

Achtung NEU: Nominiert Euch selbst !!!
Teilnahme an der Kostümprämierung mit 1-minütiger Showeinlage auf unserer Theaterbühne nur mit Anmeldung per Mail (falls Gruppe dann bis maximal 4 Teilnehmer/innen). Es können nur maximal die ersten 10 Bewerbungen angenommen werden. Für die von uns bestätigten Teilnehmer ist der Eintritt frei. Anmeldeschluss Samstag 3.2.18 an theater@chambinzky.com

Vorverkauf nur im Chambinzky ab 2.1.2018 - Keine Reservierungen möglich



Chambinzky KulturKlub ♥ präsentiert

weitere Infos siehe Abendlokal

TanzMarie // GROOVY DANCE NATION // DOWNTOWN CHAMBINZKY

'RESTLESS LEGS' muss nicht zwangsläufig eine Diagnose aus der Geriatrie bedeuten, sondern kann durchaus als natürlich vorkommendes Phänomen beobachtet werden.

Vor allem dann, wenn die TanzMarie-DJs in chilliger Feierlaune den Dancefloor im Chambinzky KulturKlub ♥ kochen lassen, indem sie weitab gängiger Tanzmucke geheime Kostbarkeiten, frische Sounds und nicht ganz alltägliche Grooves aus den Weiten ihres Sounduniversums hervorkramen.

Dann nämlich erwarten Euch, von 60’ Soul & Funk über Indie & Balkan zu Elektro

EXTREM TANZBARE BEATS! - RESTLESS, eben!

Termine: 07.10.2017 ab 22:30 Uhr, 25.12.2017 ab 20 Uhr, 11.02.2018 ab 20 Uhr & weitere Termine


Flurgeflüster
(Third Floor)

Psychokrimi von Jason Hall
Deutsch von Peter und John von Düffel

Regie Martina Esser

-im KuZu Kellertheater-

ZUM INHALT:
Die dritte Etage eines neu errichteten Wohnblocks mit den Appartements 10, 11 und 12. Er, soeben in Wohnung Nr.11 eingezogen macht Bekanntschaft mit seiner Nachbarin aus Nr.12. Beiläufige Begegnungen, Post wird entgegen genommen, kleine Lästereien, ein gemeinsamer DVD-Abend. Immer öfter dreht sich jedoch die Unterhaltung um die Frage: Wer ist die mysteriöse Nachbarin von Nummer 10, die man nie zu Gesicht bekommt, vor deren Tür aber immer wieder ein Müllsack steht? Jeder Schritt, das Rätsel zu lösen, führt immer tiefer in die Verstrickung. Eine unheilvolle Dynamik nimmt ihren Lauf…

ZUM AUTOR:
Jason Hall wurde 1978 in Toronto, Kanada geboren.
Er studierte u.a. an der Royal Academy of Dramatic Art in London. Zunächst arbeitete er als Schauspieler, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Für seine Theaterstücke und Filmdrehbücher erhielt er zahlreiche Preise und Nominierungen, u.a. auch für den Oskar.

ZUM STÜCK:
Ein fesselnder Krimi, ein Nachbarschaftsthriller, in dem das Fremde nur eine Wand entfernt ist. Jung, frech, beunruhigend – Hitchcock könnte Pate gestanden haben!

SPIELTERMINE im KuZu Kellertheater um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
im Februar 2018: 8.9.14.15.16.17.18.21.22.23.24.25.28.
im März 2018: 1.2.3.4.7.8.9.10.14.15.16.17.


Die Steinzeit ist kein Ponyhof

Komödie von Balthasar Alletsee
(Autor unserer dt. Erstaufführung „Eine höllische Nacht“ in der Spielzeit 2016/17)

Regie  Rainer Appel

-im großen, klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Früher war alles besser? Nicht wirklich. Wir schreiben das Jahr 20.0000 vor Christus und Kaan, ein Jäger in den besten Jahren, steckt in einer echten Krise. Wo einst die Steppe voll saftiger Mammuts war, herrscht jetzt gähnende Leere. Die herrscht infolgedessen auch zu Hause in der Speisekammer. Und das bei seiner Liss, die ernährungstechnisch keinen Spaß versteht. Zu allem Unglück ist ihm auch noch sein hilfreicher Draht nach oben verloren gegangen. So kann er sich nur an die zweifelhaften Ratschläge seines Freundes Winnie halten. Dessen Gedanken drehen sich aber vor allem darum, wie er seine Honigweinproduktion vor seiner Herrin der Höhle Brigitte geheim halten kann. Was so schwierig nicht ist, denn die hat gerade ein Auge auf den Freund ihres Mannes geworfen. So blickt Kaan inmitten sinkender Ertragswinkel, zeternder Ehefrauen und lüsterner Nachbarinnen sorgenvoll dem diesjährigen Wiegetag entgegen. Der Tag, an dem sich herausstellt, ob ein Jäger sein Soll als Ernährer erfüllt. Irgendwie muss dringend eine neue Geschäftsidee her...

ZUM AUTOR:
Balthasar Alletsee (* 1958 im Allgäu) Glückliche Kindheit als Sohn eines Maurers und einer Handschuhnäherin. Kulturell jedoch lange im Bann der alpenländischen Folklore. Mit Umzug nach München und ins cosmopolitane Würzburg künstlerische Befreiung. Breites, schriftstellerisches Werk mit Lyrik und Prosa, Drehbüchern, Stoffentwicklung für TV Serien und Bühnenstücken. Am 31.12.2016 Premiere „Eine höllische Nacht“ Deutsche Erstaufführung im Theater Chambinzky

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr, sonntags bis 18.3.18 um 19 Uhr ab 25.3.18 um 20 Uhr
im März 2018: 1.2.3.4.7.8.9.10.11.14.15.16.17.18.21.22.23.24.25.28.29.30.31.
im April 2018: 1.4.5.6.7.


Patrik Anderthalb
(Patrik 1,5)

Komödie von Michael Druker

Regie: Cornelia Wagner

-im KuZu Kellertheater-

ZUM INHALT:
Für Göran und Sven ist der große Tag gekommen: sie leben in einer "eingetragenen Partnerschaft", und schon lange haben sich die beiden Männer gewünscht, ein Kind zu adoptieren. Nun haben sie eine Ausnahmegenehmigung erhalten und erwarten jeden Augenblick die Ankunft des kleinen Patrik, 1,5 Jahre alt. Doch ein dummer Komma-Fehler der zuständigen Behörde macht dem Glück zu dritt einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Denn statt einem süßen Baby steht der 15-jährige Patrik, ein kleinkrimineller Rabauke, vor der Tür. Zwei Welten prallen aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite das homosexuelle Paar, auf der anderen Seite der kriminelle Jugendliche mit Macho-Allüren. Trotz aller Vorurteile müssen die drei sich aber erst einmal arrangieren. Für die drei ist es der Auftakt zu einer echten Bewährungsprobe, für das Publikum zu einer turbulenten Komödie voller Pointen und übermütiger Situationskomik.

ZUM AUTOR:
Michael Druker, geboren 1957, ist ein schwedischer Schauspieler und Theaterautor. Seine Stücke wurden in eigenen Inszenierungen unter anderem am Königlichen Dramaten Theater und am Stadttheater Stockholm uraufgeführt und auch für das schwedische Fernsehen aufgezeichnet. „Patrik 1,5“ ist sein bislang erfolgreichstes Stück, und hat sich mittlerweile auch außerhalb Skandinaviens zu einem echten Kultstück entwickelt.

ZUM STÜCK:
Die schräge Familienkomödie „Patrik 1,5“ löste seit ihrer Uraufführung im Jahre 1994 im gesamten skandinavischen Raum Begeisterungsstürme aus. 2008 zauberte die schwedische Filmregisseurin Ella Lemhagen die Kultkomödie auf die internationalen Kinoleinwände. Die deutsche Erstaufführung feierte das Stück 2009 im Hamburger Thalia Theater.

SPIELTERMINE im KuZu Kellertheater um 20 Uhr
im März 2018: 22.23.24.25.29.30.31.
im April 2018: 1.5.6.7.11.12.13.14.19.20.21.22.26.27.28.29.
im Mai 2018: 3.4.5.10.11.12.


Und alles auf Krankenschein
(It runs in the Family)

Turbulente Komödie von Ray Cooney
Deutsch von Horst Willems

Regie Manfred Plagens

-im großen, klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Heute ist ein großer Tag für Dr. Mortimore: eine Rede vor Kollegen, ein beruflicher Aufstieg, und er soll in den Adelsstand erhoben werden. Doch dann kommt alles anders: Plötzlich taucht seine ehemalige Geliebte Jane auf und hat eine Überraschung parat - einen Sohn! Dieser stellt auf der Suche nach seinem Vater das ganze Krankenhaus auf den Kopf. Dr. Mortimore versucht verzweifelt, alles vor seiner Frau, dem Polizisten und den Kollegen zu verheimlichen. Und schon herrscht das perfekte Chaos im Ärztezimmer: als Oberschwester verkleidete Ärzte, ein betrunkener Sohn, ein ziemlich irritierter Polizist und ein etwas trotteliger Patient machen das Durcheinander perfekt. Warum geistert angeblich ein Hund durchs Krankenhaus? Was macht die Oberschwester auf dem Fenstersims? Wieso wird Mr. Lesley immer in der Toilette eingesperrt? Und wer ist denn nun eigentlich der richtige Vater? Es wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Irrwitzige wechseln sich mit turbulenten Situationen ab … alles auf Krankenschein!

ZUM AUTOR UND ZUM STÜCK:
Ray Cooney, * 30. Mai 1932 in London, ist einer der erfolgreichsten Komödienautoren unserer Zeit. Cooney, der in London zwischenzeitlich selbst ein Theater leitete, schreibt seine Farcen und Lustspiele aus seiner Erfahrung als Schauspieler und als Regisseur heraus: Mit akribischer, ja mathematischer Genauigkeit kann Cooney absurd erscheinende, aber mit zwingender Logik ablaufende bürgerliche Katastrophen konstruieren, die im atemberaubenden Tempo über die Bühne jagen und die Bühnenfiguren von einer Katastrophe in die nächste, von einer Notlüge in die nächste treiben. Komischer, nervenaufreibender, verrückter sind Komödien selten gewesen. Und erfolgreicher ebenso selten - denn Cooneys Farcen laufen im deutschsprachigen Theater phantastisch - und das Publikum amüsiert sich "wie Bolle".

Die Uraufführung von „Und alles auf Krankenschein“ fand 1987, die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte zwei Jahre später in der „Kleinen Komödie Wien“.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr
im April 2018: 12.13.14.15.18.19.20.21.22.25.26.27.28.29.
im Mai 2018: 2.3.4.5.6.9.10.11.12.13.16.17.18.19.


Landeier – Bauern suchen Frauen

Komödie von Frederik Holtkamp

Regie Gwendolyn von Ambesser

-im großen, klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
In tiefer und gottverlassener Provinz
  führen drei Jungbauern ein beschauliches Dasein. Aber etwas Entscheidendes fehlt: Frauen. Aber woher nehmen? Die Kontaktanzeige in der Lokalzeitung war ein Flop, ebenfalls die Ü-30-Party. Und die Partnervermittlung aus Bratislava hat nicht einmal geantwortet. Kurz entschlossen beschreiten die drei Single-Bauern neue Wege der Partnersuche. Bieten vielleicht Chatrooms und Videoportale im Internet die zeitgemäße Möglichkeit, sich selbst an die Frau zu bringen? Und wie begeistert man per Videobotschaft die moderne Großstadtfrau für das Landleben inmitten von Schweinen? Mit der Demonstration fachmännischer Haushaltskenntnisse oder eben doch mit nackten Tatsachen? Oder… alles in einem?! Mithilfe des Dorfwirts Martin, der Postbotin Gertrud und der Studentin Lavinia drehen sie zunehmend freizügige Videoclips, um sich damit im Internet als "noch zu haben" zu präsentieren. Je länger sie dies tun, umso mehr fallen Hemmungen und Hüllen.

ZUM AUTOR:
Frederik Holtkamp ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Schriftstellers, der sich bislang hauptsächlich dem Schreiben von historischen Romanen und Thrillern gewidmet hat. Durch einen Freund, der als Theaterregisseur arbeitet, entschloss sich Frederik Holtkamp Ende 2010 erstmals zum Schreiben eines Theaterstückes. Animiert durch seine schleswig-holsteinische Wahlheimat, in welcher der Autor seit Anfang der Neunziger mit Ehefrau und zwei Kindern lebt, entstand die Idee zu seiner ersten Komödie "Landeier".

ZUM STÜCK:
In dieser an komischen Momenten und ein paar ganz und gar menschlichen Einsichten reichen Komödie begeistern die Charaktere ebenso wie die Dialoge. Fast wünscht man, dass sie keine Frauen finden, damit der Theaterabend nie aufhört. Aber zu jeder Komödie gehört ein Happy-End – auch, wenn dies vielleicht anders ausfällt, als „Mann“ es sich zu Anfang erträumt hat.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr
im Mai 2018: 24.25.26.27.30.31.
im Juni 2018: 1.2.3.6.7.8.9.10.13.14.15.16.17.20.21.24.27.28.29.30.


Sommertheater 2018

Romys Pool

Komödie von Stefan Vögel

Regie Gwendolyn von Ambesser

-im großen, klimatisierten Theatersaal-

ZUM INHALT:
Als Anna Schneiders geistige Wendigkeit mit Anfang Achtzig nachlässt, kommt ihrem Sohn Gottlieb das Missgeschick seiner allein lebenden Mutter gerade Recht: Die betagte Witwe hat spätabends eine Kerze brennen lassen, worauf das Tischtuch Feuer fing. Anlass genug für Gottlieb, seine Mutter endgültig von der Notwendigkeit einer Überstellung ins Pflegeheim zu überzeugen. Er will
  zurück aufs Land, um dort mit seiner Frau die stillgelegte elterliche Frühstückspension zu reanimieren. Alles schiene perfekt – wenn da nur nicht Annas Träume wären … Träume von einem Swimmingpool, den sie vor Jahrzehnten in einem Kinofilm mit Romy Schneider gesehen hat. Bald rückt zu Gottliebs Schrecken ein Bagger vor der elterlichen Pension an, und seine über 80-jährige Mutter nimmt plötzlich Schwimmunterricht bei einem jungen, braungebrannten Bademeister. Dessen Absichten aber sind leider nicht ganz so selbstlos wie sie anfänglich erscheinen – genau wie jene von Krankenschwester Ines auch … 

ZUM AUTOR:
Stefan Vögel (*1969) ist zur Zeit der erfolgreichste deutschsprachige Komödienautor. Erste Erfolge feierte er mit seiner Kabarettgruppe „Grüß Gott in Voradelberg“, ehe er sich als Theater- und Drehbuch-Autor bald einen internationalen Namen machte. Seine Stücke Eine gute Partie, Global Player, Süßer die Glocken, Die süßesten Früchte, Altweiberfrühling und In alter Frische u.a. feierten große Erfolge an deutschen Bühnen und wurden in Stuttgart, Wien, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf, Prag, und Krakau inszeniert. Vögel ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

ZUM STÜCK:
„Romys Pool“ ist, nach „Eine gute Partie“ (2006), „Die süßesten Früchte“ (2011), „Süßer die Glocken“ (2012), „Global Player“ (2013) und „In alter Frische“ (2015)
  bereits die sechste Komödie Stefan Vögels die im Theater Chambinzky, in der Regie Gwendolyn von Ambessers, aufgeführt wird.

SPIELTERMINE im großen Saal – Beginn 20 Uhr
im Juli 2018: 6.7.8.11.12.13.14.15.18.19.20.21.22.25.26.27.28.29.
im August 2018: 1.2.3.4.5.8.9.10.11.


Sitzplan großer Theatersaal

 

jede Reihe ist um 15 cm erhöht !

Alle Klappsessel sind mit Arm- und Rückenlehne gepolstert
außer Reihe F nur Rückenlehne, keine Armlehne
Der Theatersaal ist klimatisiert !

S1 bis S4 sind Rand-Einzelstühle mit Rückenlehne (wahlweise 2 Rollstuhlplätze), ebenerdig (Behinderten WC im Hause)
S5 und S6 sind gepolsterte Einzelstühle, auf Wunsch auch Barhocker, erhöhte gute Sicht, ebenerdig
S7 bis S10 = gepolsterte Bank mit Rückenlehne, stark erhöhtes Podest, mit Fußablage, gute Sicht
S11 und S12 ist eine kleine gepolsterte Loge mit Geländer, stark erhöhtes Podest, sehr gute Sicht
Der Platz F14 ist ein gepolsterter Einzelstuhl mit Rückenlehne, gleiche Sitzhöhe wie Klappstühle in der Reihe F
Der Platz G14 ist ein gepolsterter Einzelstuhl mit Rückenlehne, gleiche Sitzhöhe wie Klappstühle in der Reihe G
Der Platz H15 ist ein gepolsterter Einzelstuhl mit Rückenlehne, gleiche Sitzhöhe wie Klappstühle in der Reihe H

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !